• Ipftrotter

Aruba-Kleine Insel, ganz groß

An Aruba hatten wir große Erwartungen. Schließlich sieht man in Hochglanz-Magazinen grandiose Bilder von Puderzucker-Stränden und aquamarinblauem Meer so weit das Auge reicht. Unser erster Eindruck vom Eiland nach Ankunft am Abend: Die wichtige Zufahrtsstraße Route 1, welche vom Flughafen vorbei am Hafen von Oranjestad führt, war ordentlich befahren. Die Häuser entlang der Marina hell erleuchtet à la Casino-Flair. Viele Autos, Leuchtreklame, viel Bling-Bling. Typisch Ami eben. Wir verbrachten knappe vier Tage während unserer Inselhopping-Tour auf Aruba und übernachteten direkt im Hauptort.Tagsüber entpuppte sich Oranjestad als heimelig mit bunten Häuser-Fassaden und einer gepflegten Hafenpromenade. Generell ist Aruba stark amerikanisch geprägt und auf diese Urlauber zugeschnitten.

Faktencheck:

EINREISE: Für die Einreise benötigt lediglich einen Reisepass, welcher noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss. Bis zu einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen pro Jahr benötigt Ihr kein Visum. Weitere Informationen erhaltet Ihr auf der Homepage des Auswärtigen Amtes oder im Reisebüro Eures Vertrauens.

WÄHRUNG: Auf Aruba bezahlt Ihr in Florin oder US-Dollar. Die Kreditkarte kann problemlos fast überall zum Einsatz kommen.

KLIMA: Das ganze Jahr über erwarten Euch hier Traumtemperaturen von rund 28 Grad Celsius. Während der Winterzeit zeigt das Thermometer knapp unter die 25-Grad. Das Klima auf Aruba ist recht trocken. Ein paar Regentage kommen von Oktober bis Februar als tropischer Schauer. Aruba liegt südlich des Hurrikan-Gürtels. Deshalb ist nur sehr selten mit einem Unwetter zu rechnen.


Aruba ist ein beliebtes Ganzjahresziel wegen seiner fast gleich bleibenden Temperaturen und kaum auftretender Tropenstürme. Nicht nur in den Wintermonaten, auch in der Sommerzeit von Juni bis Oktober entspannt Ihr hier bei Top-Wetter.


Von A nach B:

FLUGZEUG: Mit der Avianca fliegt Ihr ab München über Bogota nach Aruba. Aber auch eine Vielzahl anderer Fluggesellschaften, wie Lufthansa, United oder Air Canada bringen Euch über diverse Drehkreuze auf die Insel. Ab Amsterdam gibts einen Direktflug mit KLM. Der Flughafen Reina Beatrix ist schnuckelig klein, sauber und sehr übersichtlich.


MIETWAGEN: Vom Flughafen aus kommt Ihr wunderbar per Mietwagen nach Oranjestad. Eine Vielzahl von bekannten Mietwagen-Anbietern (z. B. bei Avis) sind hier ansässig. Grundsätzlich empfiehlt es sich, bereits vorab Euren Wunsch-Wagen reservieren.

Mietwagenstationen aller bekannten Anbieter findet Ihr direkt gegenüber des Flughafen-Ausgangs.

Where to stay:

RENAISSANCE HOTEL: Das Haus am Meer ist gut für Familien geeignet. Dadurch, dass die großen Zimmer auch über eine Küchenzeile verfügen, ist man bestens ausgerüstet. Zwei kleine Pools und 1 künstliche Lagune mit Meerwasser und putzigen Krabben sind für Kinder besonders spannend. Nachmittags erwarten Euch Musik am Pool oder Bingo. Das Haus steht eingebettet in einem riesigen Areal, der Renaissance Marketplace. Neben Shops sind hier zahlreiche Restaurants zu finden. Typisch amerikanisch braucht man sich um fehlende Parkplätze keine Sorgen zu machen.

Die absolute Hauptsaison ist auf Aruba von November bis etwa April/Mai. In der Nebensaison von Juni bis Oktober lässt es sich hier günstiger Urlauben. Wir fanden den Sommerurlaub im August großartig, weil es nirgends überfüllt war.

Triptipp:

ORANJESTAD: Arubas Hauptstadt begeistert durch seine bunten Altstadthäuser im Kolonialstil. Fort Zoutman ist das älteste Bauwerk auf Aruba. Einige Museen gibt es auch zu bestaunen. Das Archäologische Museum oder das Numismatik-Museum sind einen Stopp wert. Ein Souvenir-Bummel oder ein Genuss-Halt in einem der vielen Restaurants macht in Oranjestad richtig Spaß.

NATIONALPARK ARIKOK: Das noch junge Naturschutzgebiet liegt im nordöstlichen Teil Arubas. Zu entdecken gibt es für Euch hier zahlreiche Tiere und Pflanzen. Erkaltete Lava, Wanderdünen oder trockene Flussbetten sind typische Merkmale. Ihr könnt sogar Kalkstein-Höhlen mit indianischen Felszeichnungen besuchen.

CALIFORNIA LEUCHTTURM: Der Leuchtturm steht ganz im Nordwesten von Aruba und gehört zu einem der beliebtesten Stopps für Touristen. Wer mag, erklimmt ihn und wird mit einem herrlichen Rundblick auf die Insel und über das Meer belohnt.

NATURAL BABY BRIDGE: An der Nordküste Nähe des Andicuri Beach fahrt Ihr entlang des Meeres auf diese kleine Sehenswürdigkeit zu. Früher stand hier eine riesige Natural Bridge, die leider 2005 einstürzte. Trotz allem ist die natürliche kleine Brücke einen Halt wert, denn hier peitscht das Meer teils filmreif an die pittoreske Küste aus Korallenkalkstein.

PALM BEACH: International bekannte, große Hotelketten wie Hilton oder RIU reihen sich wie Perlen an eine Schnur entlang des quirligen Palm Beach. Möchtet Ihr dem Rummel entfliehen, ist es nur einen Katzensprung bis zum Eagle Beach, einem der berühmtesten und schönsten Strände der Welt.

EAGLE BEACH: Der Strand der Strände auf der Insel! Er zählt zu den Schönsten der Karibik, weil er traumhaft feinsandig und weiß ist. Zudem stehen hier die berühmten Divi-Divi-Bäume mit ihrem ausladenden Blätterdach.


Ganznahdrantipp:

RENAISSANCE ISLAND/FLAMINGO BEACH: Postkartenmotiv gefällig? Dann solltet Ihr den Flamingo Beach auf Renaissance Island besuchen. Als Gäste des Hotels genießt Ihr freien Eintritt ohne Vorreservierung. Alle 15 Minuten pendelt ein kleines Motorboot von Oranjestad zur Insel. Das allein macht schon totalen Spaß! Auf der Privatinsel gibt es drei Strände, u.a. einen vor Wellen geschützter, flach abfallender, Familienstrand und einen Adults Only-Bereich. Dieser wird von 9-10 Uhr vormittags für alle freigegeben. So können Kinder und Flamingo-Fans die Tiere aus nächster Nähe beobachten und füttern. Natürlich sorgen Restaurants und Bars für das leibliche Wohl.

Wer nicht im Renaissance-Hotel übernachtet, kann für den Schnäppchenpreis von 125 USD einen Aufenthalt dort buchen. Ihr müsst Euch den Tages-Pass im Voraus sichern, da nur sehr begrenzt Plätze vergeben werden.

Echt deli:

Die karibische Küche ist vielfältig und extrem schmackhaft. Besonders den frischen Fisch solltet Ihr Euch gönnen. Er wird unglaublich lecker gewürzt und ohne viel Schnickschnack auf den Tisch gebracht.


Snacktipp:

"Que pasa?" In Oranjestad ist ein verstecktes Juwel mit perfektem Service und auf den Punkt zubereiteten, frischen Speisen. Für uns das beste Haus am Platz!

Im Hard Rock Cafe Palm Beach” geht es geschäftig zu. Kulinarische Highlights darf man nicht erwarten-dafür solides American Food.

Das "Lucy´s Retired Surfers Bar & Restaurant" liegt direkt am Hafen. Man sieht vom Barhocker aus die Kreuzfahrtschiffe an- und ablegen. Hier lässt es sich gut aushalten, wenn man eine lebhafte Umgebung mag. Das Essen ist einfach und preisgünstig. Dank lebensfroher Musik findet Ihr hier oft ein volles Haus vor.

Lohnt es sich?

Die kleinste der ABC-Inseln ist oho, wegen seiner endlosen Sandküsten, den Schatten spendenden Divi-Divi Bäumen und den grell bunten Kolonialbauten. Schnorchler entdecken die schillernde Unterwasserwelt bei einem Tauchgang und Badeurlauber aalen sich an puderweißen Stränden, die weltweit seines Gleichen suchen. Es geht in den Touristen-Zentren quirlig zu, sodass garantiert keine Langeweile aufkommt. Vor der Küste Venezuelas gelegen, ist Aruba Sinnbild für karibische Traumstrände auf Postkartenniveau. Wenn Ihr auf lange Sandstrände und ein bisschen Action steht, dann ist Aruba die perfekte Insel für Euch!



#Aruba#ABCInseln#NiederländischeAntillen#InselnunterdemWinde#Traumstrand#Oranjestad



  • Schwarz Tripadvisor Icon

©2020 Ipftrotter Familienreiseblog. Erstellt mit Wix.com